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Schritt für Schritt - SPIP installieren

Donnerstag 26. Mai 2011, von SPIP

Für meine Website brauche ich ein Wiki, einen Bereich für eine klassische online-Zeitung und einen passwortgeschützten Mitgliederbereich. Natürlich will ich nichts programmieren und ein ansprechendes Design will ich auch auswählen können.

Ich verwende ein aktuelles [1] SPIP 2.0.10

Voraussetzungen

  1. Internetzugang [2]
  2. Apache Webserver, IIS geht auch [3]
  3. PHP-Interpreter (siehe Anmerkung zu Punkt 2.)
  4. Webspace (siehe Anmerkung zu Punkt 2.)
  5. MySQL Datenbank / Benutzername / Passwort [4]
  6. WebDAV oder FTP-Zugang / Benutzername / Passwort [5]

Installation

- Basisinstallation [6]

  1. spip_loader.php von spip.net runterladen [7]
  2. spip_loader.php (per FTP) in Webspace hochladen
  3. http://www.server.tld/webspace/spip_loader.php im Webbrowser öffnen [8]
  4. Datenbank auswählen oder anlegen
  5. Administrator anlegen
  6. in Redaktionssystem einloggen
  7. erste Rubrik anlegen [9]
  8. ersten Artikel anlegen und veröffentlichen

Damit ist SPIP vollständig einsatzbereit. Für die meisten Websites reichen seine Funktionen aus. Da für die LIMA eine anspruchsvoll gestaltete Site mit zahlreichen Zusatzfeatures entstehen soll, fügen wir eine Reihe Zusatzmodule (Plugins) hinzu. Wir müssen ein Verzeichnis anlegen, danach geht die Installation per Klick weiter.

- Layout und Zusatzfunktionen installieren

  1. Im SPIP-Installationsverzeichnis einen Ordner /plugins/ anlegen und in diesem einen Unterordner /auto/ mit den Zugriffsrechten 777 anlegen. [10]
  2. Im Menü Konfiguration die Option Plugin-Verwaltung anklicken.
  3. auf dieser Seite im Kasten Plugins hinzufügen beide Plugin-Listen anklicken und jeweils einzeln bestätigen.
  4. Im Plugin-Auswahlkasten (239 Plugins) nacheinander folgende Plugins auswählen, ihre Installation bestätigen und sie aktivieren.
    1. CFG (Konfigurations-Interface für Plugins)
    2. SPIP Bonux 2.0 (technische Funktionen für Plugins)
    3. ZPIP für SPIP (Layoutsystem Z für die Auswahl einzelner Designs per Klick, benötigt Bonux)
    4. HigherGround 1.1 (unser aktuelles Design, benötigt ZPIP. Mit diesem Schritt ist die Installation von individuellem Layout und Design abgeschlossen.)
    5. Eingabefelder für Formulare (Saisies pour formulaires, technische Grundlage für Eingabeformulare)
    6. Menus (für die individuelle Gestaltung des Hauptmenüs von ZPIP, benötigt Saisies)
    7. Crayons (Artikel direkt in der öffentlichen Website bearbeiten, Grundlage für Wiki)
    8. Autorité (Gott spielen, Rechte vergeben und entziehen)
    9. Acces Restreint (passwortgeschützte Rubriken anlegen und für einzelne Benutzer freigeben)
    10. Mediathèque (Multimedia-Daten verwalten und bearbeiten)
    11. Schweizer Taschenmesser (ein großer Sack Zusatzfunktionen)
    12. Mülleimer (Daten endgültig löschen)
    13. Forms & Tables (Anmeldeformulare und online-Befragungen)

- Detailkonfiguration (fakultativ)

    1. Plugin Mailmans installiert und in Datei /plugins/auto/zpip/inclure/navigation.html den SPIP-Tag #FORMULAIRE_ABOMAILMAN
      eingefügt. So wird nun das Anmeldeformular für die Limaspip Mailingliste angezeigt

- Layout personalisieren

    1. In Datei plugins/auto/theme_HigherGround1-1/habillage.css unter #header-photo die Zeile
      background: #FFF url(img/header-photo.jpg) no-repeat center center; */
      gegen die Zeile
      background: #FFF url(/limawiki/squelettes/img/header-photo.jpg) no-repeat center center;
      ausgetauscht
      dann neues Bild per FTP hochgeladen

[1Das im März 2010 aktuelle SPIP trägt die Versionsnummer 2.0.10

[2Modem oder ISDN-Zugang genügt, eine Bildschirmauflösung von 768x1024 ist das Minimum für bequemes Arbeiten, Installation im Textmodus (Lynx o.ä.) oder per Smartphone ist zur Not möglich

[3Alle preiswerten Webspace-Angebote laufen unter Apache, PHP und MySQL sind manchmal als Zusatzpaket zu buchen.

[4Den Namen der Datenbank und die dazu passenden Benutzernamen und Passwort erfährt man vom Webspace-Provider. SPIP läuft auch mit einer Postgres-SQL oder Tiny-SQL Datenbank, nicht jedoch alle Zusatzmodule

[5Es geht darum, Daten direkt auf den Webserver zu kopieren. Meist wird dazu vom Webspace-Provider ein sogenannter FTP-Zugang angeboten. Eher selten wird das WebDAV-Protokoll eingesetzt. Für Profis gibt es sogenante Shellzugänge, mit denen man den Webserver wie einen eigeen Rechner fernsteuern kann. Das macht die Installation noch einfacher und eröffnet viele Möglichkeiten, die für diese Anleitung zu umfangreich sind.

[6Nach Abschluß der Basisinstallation steht dir eine online-Zeitung mit einer Rubrik und einem Artikel zur Verfügung. SPIP wurde nach dem Vorbild einer Zeitung entwickelt und sieht nach der Basisinstallation aus wie eine Zeitung mit ihren Schlagzeilen, Rubriken, Artikeln und Meldungen. Außerdem gibt es ein online-Redaktionssystem für beliebig viele Redakteure und eine Funktion für Leserbriefe, die Foren. Die Rubriken und Artikel musst du selber anlegen. Das ist deine erste Aufgabe nach der Installation. Klicke auf die Fragezeichen neben den Menüs und Links im Redaktionssystem, um mehr zu erfahren.

[7Falls der Webspace-Provider verhindert, daß ein PHP-Skript Daten von anderen Servern läd, muß eine manuelle Installation gemacht werden. Dazu wird SPIP vollständig als ZIP-Archiv hier heruntergeladen, auf dem lokalen Rechner entpackt und mit allen seinen Dateien und Verzeichnissen in den Websoace hochgeladen. Dann wird das Vezeichnis /spip-installationsverzeichnis/ecrire/ im Webbrowser geöffnet und den Anweisungen gefolgt.

[8Die Adresse http://www.server.tld/webspace/spip_loader.php gibt es nicht. tld steht für Top Level Domain, server für den jeweiligen Domainnamen und webspace für den Pfad, in dem SPIP installiert wird.

[9Es genügt nicht, eine Rubrik anzulegen. Um Inhalte anzeigen zu könnnen, muß es mindestens einen veröffentlichten Artikel oder ein veröffentlichtes Dokument in einer Rubrik geben. Deshalb Schritt 8 nicht vergessen.

[10Alle Layouts und Zusatzmodule (Plugins) sollen per Mausklick installiert werden. Dazu benötigt SPIP einen Ordner /plugins/auto/ in den es die Module hineinkopieren darf.